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über mich

Mein erster Kontakt mit dem Film entstand durch die Fotografie im Alter von 11 Jahren. Mein Vater hatte während seiner Ausbildung mit Slawomir Idziak (Black Hawk Down, Harry Potter) zusammengearbeitet, und das hat mich nachhaltig geprägt.

Mein zweiter Versuch folgte im Alter von 12 Jahren, als mein Vater eine Videokamera kaufte. Sprengstoff in Zeitlupe am Ostersonntag filmen… nun ja, ich schätze, du hast jetzt genau diese Bilder im Kopf.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Kamera war aufgebaut und per Kabel mit dem Fernseher in unserem alten Wohnzimmer verbunden. Die Karnevalsböller steckten in den Blumenbeeten auf dem Balkon. Dann: Zündung. Wie gesagt, es war Ostersonntag gegen Mittag. Die Explosionen rissen das erste Blumenbeet in Stücke und verteilten die Blumenerde über den gesamten Balkon. Sekunden später standen meine Eltern, verständlicherweise sprachlos und im Schlafanzug, in der Tür.

Was mir jedoch den endgültigen Kick gab, war meine Zeit an der Eden Prairie High School, wo ich einen Filmkurs besuchte. Das war das nächste Level und ebnete meinen künstlerischen Weg.

Da ich so viel über die technische Seite gelernt hatte, sagte mir mein Instinkt, dass ich Schauspielunterricht nehmen sollte. Ich wollte wissen, wie sich Talente am Set oder auf der Bühne fühlen und wie sie komplexe Themen verarbeiten. Ich besuchte die Theaterakademie Köln und genoss die Zeit mit all ihren Höhen und Tiefen. Aber das Wichtigste war und ist: Was ich über das Schauspiel gelernt habe, hat mir unzählige Male dabei geholfen, mit Talenten zu kommunizieren. Und dann kreuzte natürlich noch ein bestimmtes Buch meinen Weg: Directing Actors von Judith Weston. Es hat meine Perspektive komplett verändert.